1975 geboren  in Tegernsee
1994 Abitur Gymnasium Tegernsee
1996 Beginn des Studiums an der HFF München
2000 Wechsel zur Fachrichtung Kamera
2005 Abschluss HFF mit dem Film: "Die Höhle des gelben Hundes"
(Deutscher Fillmpreis "Bester Kinder-/Jugendfilm")
2011 Studium Lichtgestaltung an der Akdamie Bartenbach in Innsbruck
2014 Abschluss als "Master of Light and Lighting"

Über den Wunsch, Comiczeichner zu werden, bin ich zum bewegten Bild gekommen. Bei einem Schulfilmprojekt wurde ich gebeten, die Kamera zu übernehmen, nachdem der eigentliche Kameramann Vieles verwackelt und unscharf gedreht hatte.  Ich konnte gut zeichnen, deswegen traute man mir zu, auch mit bewegten Bildern gut zurecht zu kommen. Ich hatte davor noch nie eine Kamera in der Hand und ein anderer Schüler musste die technischen Einstellungen an der Kamera vornehmen, aber von da an wollte ich weiter Filme drehen. Nach Schule und Zivildienst ging es dann direkt an die Filmhochschule. Ich begann in der Abteilung Dokumentarfilm, da es noch keinen separaten Kamerastudiengang gab. Erst 2000 wechselte ich in den damals neu eingeführten Studiengang Kamera, unter der Leitung von  Professor Axel Block. Mit dem Kinofilm "Die Höhle des gelben Hundes" von Byambasuren Davaa schloss ich mein Studium in der HFF ab.

 

Neugierde ist ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit, nicht stehen zu bleiben und sich immer wieder neuen Inhalten und Erzähltechniken zu öffnen. Nach der Filmhochschule begann ich mich noch mal mehr mit Licht auseinanderzusetzen. 2011 begann ich an der Lichtakademie Bartenbach in Innsbruck Lichtgestaltung zu studieren.
Durch das Stidium änderte sich mein Verständnis und Arbeiten mit Licht grundlegend. Die Akademie inspirierte mich, mich neue Techniken auszuprobieren und mit Licht und Materialien zu experimentieren. Seit dem arbeite ich hauptsächlich mit hochreflektierenden Reflektoren, mit denen ich das Licht präzise modelieren und lenken kann. Ich vefüge mittlerweile über ein umfangreiches Sortiment an Reflektoren in unterschiedlichen Größen und Formen. Das Licht wirkt durch die Reflexion  natürlicher und schöner. Dieses Lichtsystem erlaubt den Schauspielern mehr Bewegungsfreiheit, man verwendet weniger Scheinwerfer und verzichtet im Set auf für den Tonmann lästige Vorschaltgeräte. Mit geringem Aufwand lässt sich das Licht an schwer zugängliche Ecken lenken. Alle meine letzten Filme seit "About a girl" sind mit dieser Technik entstanden.

Zu meinen bisher wichtigsten Arbeiten zählen: "Die Höhle des gelben Hundes", der unter anderem den "Deutschen Filmpreis" in der Rubrik Kinder-und Jugendfilm gewonnen hat, die Dokumentarfilme "Die große Passion" von Jörg Adolph und "Dieses schöne Scheißleben" von Doris Dörrie, und die Kinokomödie "About a Girl", der 2015 in den deutschen Kinos lief und den bayerischen Filmpreis für die beste Nachwuchsdarstellerin bekam.
 

Ein Freund hatte mir mal gesagt, man sollte wissen, welchen Film man den gerne gemacht hätte, um sich selber eine Zielsetzung zu geben. Es gäbe da natürlich viele zu nennen, aber welchen Film ich besonders gern gemacht hätte, ist "Leon der Profi".
 

Languages: English/ Spanish

Countrys: Mongolia, Burkina Faso, Israel, India, Europe, USA,

Skills: 35mm/ S16mm/ Red/ Alexa /Canon C300/ Sony FS 5/ SY2K      
          Green-Screen/ Blue Screen